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Vor der Operation

Wenn Sie eine LASIK-Operation in Erwägung ziehen, müssen Sie als erstes einen guten Chirurgen auswählen. Ihr Arzt wird ihre Augen untersuchen und feststellen, welche Korrektur notwendig und wie die Hornhaut zu behandeln ist. Hýerfür wird eine Hornhaut-Topographie erstellt; dieses Gerät fotografiert Ihr Auge und fertigt eine Art Reliefkarte Ihrer Hornhaut an. Niemand hat eine perfekt geformte Hornhaut und die Hornhaut-Topographie wird die Unregelmäßigkeiten und die genaue Form anzeigen, die der Chirurg korrigieren muß.

Patienten mit Kontaktlinsen dürfen diese bei weichen Linsen in den letzten 10 Tagen, bei harten Linsen in den letzten 3 Wochen vor der Operation nicht mehr getragen haben.

Während der Operation

LASIK ist eine ambulante Operationsmethode; sie gehen zur Klinik, lassen sich operieren und können nach Hause gehen. Tatsächlich dauert die Operation 4 Minuten pro Auge . In manchen Fälle wird ein Beruhigungsmittel verabreicht.

Sie fühlen bei einer LASIK-Operation keinen Schmerz. Ihre Augen werden zunächst mit speziellen Augentropfen betäubt, so dass sichergestellt ist, dass Sie keine Schmerzen empfinden. Mit einer Lidspange wird dafür gesorgt, dass das Auge offen bleibt, was im Normalfall keine Unannehmlichkeiten verursacht. Mit einen sogenannten Mikrokeratome wird eine Art Hornhautlamelle präpariert, dies dauert in etwa 20 Sekunden. In dieser Zeit kann ein leichter Druck am Auge entstehen. Anschließend wird die Hornhautlamelle zurückgeklappt und der Laser eingestellt.

Mittels eines Computers justiert der operierende Arzt den Laser entsprechend Ihrer Fehlsichtigkeit. Der Eyetracker des Lasers wird auf die Mitte des Auges fixiert, so dass der Laser jeder Augenbewegung folgt. Sie werden aufgefordert für einen Augenblick in ein Licht zu blicken damit diese Fixierung vorgenommen werden kann. Während der Behandlung folgt der Laser präzise dem Auge. Je höher Ihre Dioptrienzahl, desto länger wird die Behandlungszeit sein.

Verschiedene Operationsarten erfordern unterschiedliche Nachbehandlungen, da jede einen unterschiedlichen Heilungsprozeß und mögliche Nebenwirkungen hat. Was für jede Operation gilt, gilt auch hier: Sie müssen den Anweisungen ihres Arztes bis ins Detail Folge leisten. Ruhen Sie sich aus, fahren Sie kein Auto, nehmen Sie die Ihnen verschriebene Medizin ein und rufen Sie Ihren Arzt an, wenn Nebenwirkungen bzw. Komplikationen auftreten. Ihr Verhalten nach der Operation bestimmt den Behandlungserfolg ebensosehr wie die Operation selbst. Auf keinen Fall dürfen Sie nach der Behandlung an Ihren Augen reiben.

Was passiert nach der Operation

Nach der Operation wird eine erste Untersuchung an der Spaltlampe durchgeführt, danach können Sie nach Hause gehen, wo Sie sich entspannen sollten. Sie können nicht Auto fahren, jedoch am nächsten Tag haeufig arbeiten, wovon manche Ärzte jedoch abraten und empfehlen bis zu 2 weitere Urlaubstage zu nehmen. Ferner sollten Sie für eine Woche keine harte körperliche Arbeit verrichten bzw. Sport treiben, da dies das Auge in seltenen Fällen traumatisieren kann und den Heilungsprozeß negativ beeinflussen kann.

Langfristiges

Wenn eine PRK durchgeführt wird, sollten sie für mehrere Wochen nicht Ihre Augen reiben (Ihr Arzt wird Ihnen sagen für wie lange). Ferner sind mehrere Nachuntersuchungen notwendig, um den Heilungsprozeß zu kontrollieren. Vielleicht verordnet Ihnen der Arzt zusätzlich eine spezielle Schutzlinse oder verschreibt Ihnen Antibiotika- und / oder andere entzündungshemmende Tropfen für einige Tage.

Bei einer LASIK-Operation werden Sie wahrscheinlich unmittelbar nach der Operation eine Verbesserung Ihrer Sehkraft feststellen; in manchen Fällen nimmt die Sehkraft jedoch über Wochen oder Monate und nicht kurzfristig zu.

Die meisten Menschen erreichen nach einer Lasik Operation 100% tige Sehkraft, wie vorher mit Brille oder Kontanktlinsen. In seltenen Fällen, besonders bei hohen Fehlsichtigkeiten, kann es vorkommen, daß immer noch eine Brille oder Kontaktlinsen benötigt werden, wenn auch mit schwächeren Gläsern als zuvor.

Als nachoperative Komplikationen kann es zu Entzündungen oder zu einer leichten Blendempfindlichkeit -besonders bei Dunkelheit - kommen.

Mit zunehmendem Alter zwischen 40 bis 50 Jahren werden Sie jedoch wie jeder “Normalsichtige” Mensch eine Lese- oder bifokale Brille benötigen. Es gibt Wissenschaftler, die nach Wegen suchen, die Altersichtigkeit operativ zu korrigieren. All dies sind wichtige Aspekte, die Sie mit Ihrem Arzt diskutieren sollten, bevor Sie sich für eine Operation entscheiden.

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